Montag, 30. April 2018

3005

Der Wind 
Er weht,
Bewegt, verstreut, ordnet neu.
Ordnet er neu? Oder macht er ein Chaos ?
Spielt es eine Rolle?
Am Ende kommt doch eh jemand und kehrt es auf.
Laub das hier oder dort liegt, völlig egal.
Oder nicht?
Ob ich hier bin oder dort,
Dir doch völlig egal.
Deine Gedanken verstreut.
Ob du allein bist, oder ob wir zu zweit allein sind.
Hab dich schon am Anfang verloren.
Bist am Start rückwärts gelaufen.
Habe mich mit dir stundenlang unterhalten ,
Doch du hast abgeschalten .
 

Mittwoch, 25. April 2018

Rosenduft

Im Rosengarten an einer Dorne, genau da bist du hängen geblieben.
Wolltest nicht mehr weiter, hier und da läufst du bunten Schmetterlingen
Hinterher, sie erinnern dich an etwas, doch kannst es nicht zuordnen.
Ein müdes Lächeln taucht auf, wenn du mich siehst.
Erzählst mir von Dingen und Menschen die ich nicht kenne.
Ich höre dir gerne zu, so ist es nicht.
Es stimmt mich nur unendlich traurig, da sich deine Welt der Zukunft verschlossen hat.
Alte, längst vertrocknete Blumen blühen für dich wieder auf, doch neue
Knospen lässt du Vor sich hin gedeihen.
Ich schaue dir immer wieder in die Augen, sehe dich tausend mal darin,
Wie du hektisch bemüht bist den Weg wieder zu finden,
In einer Stadt, deren Sprache du nicht mehr beherrscht.
Hilflosigkeit, du fühlst dich allein, ich setze mich neben dich und den Rosen
Du fragst wie mein Tag so war, ich antworte und merke
Währenddessen, dass du nichts verstehst.
Da ist es wieder ein Lächeln, diesmal von mir.
Unterdrückte Tränen, ich nehm dich in den Arm.
In diesem Moment sind wir beide da im hier und jetzt.
Bitte bleib für immer.

Samstag, 31. März 2018

123

Umhülle mich mit deiner Präsenz.
Egal wo du bist, vor allem, wo du nicht bist,
Wärme mich.
Entgleite mir nicht, wie der Wille zu lernen, wenn ich Sonntags im Bett liege,
Sei meine Motivation, besser zu sein,
Zu vergessen was andere denken.
Andererseits, wozu brauche ich dich dafür.
Bin Labyrinth meiner selbst.
Ich irre umher, anstatt gerade zu laufen.
Werfe mir selbst Steine in den Weg und kaufe auf Knochen.
Suche Rat bei Schaafen, die gerne Wölfe wären.
Sage gute Nacht zur Sonne und wache auf mit dem Mond.
Meine Gedanken kreisen, doch ich stehe still.
Liege im Bett und renne, doch bewege mich nicht.
Bin hellwach, doch erkenne keine Silhouette im Raum.
Wahrheit und Fiktion, es vermischt sich.
Ihr Jonathan Frakes.
Filderstadt 01.04.18

Sonntag, 18. März 2018

Stadt Land Kopf

Öffne die Tür
Laufe Treppen hinab,
Der Straßen entlang,
Durch dunkle Gassen,
Fahre mit dem Fahrrad zum Bahnhof 
Nehm die nächste Bahn
Weiche Baustellen aus 
Laufe zurück
Was ist mein Ziel ?
Ist das der richtige Weg?
Geh Fremden aus dem weg
Renne über Brücken,
Schlafe im Bus ein
Stimmt die Haltestelle?
Keiner kann mir sagen wo ich hin muss
Baue Städte in meinem Kopf,
Kenne mich nicht aus , flippe aus,
Will doch nur raus,
Doch weiß nicht wann ich ankomme
Will doch nur vorankommen 
Es gibt keinen Stadtplan,
Fühl mich wie ein Vogel im Teich
Atme doch schnappe nach Luft 
Labyrinth